Informationen zu Pestiziden und anderen schwerflüchtigen Schadstoffen (SVOC) Besonders im Hausstaub lassen sich viele Pestizide und andere schwerflüchtige organische Schadstoffe nachweisen. Neben den Pestiziden PCP, Lindan und Permethrin sind in einigen Fällen auch noch deutliche DDT-Konzentrationen messbar, obwohl das Insektizid DDT schon 1972 und das Holzschutzmittel PCP 1989 verboten wurde. Lindan wurde häufig zusammen mit PCP eingesetzt. Außerdem werden im Innenraum zunehmend Weichmacher und auch chlorierte Flammschutzmittel beobachtet. Einige dieser Schadstoffe zeigen auch ein deutliches Ausgasungsverhalten. Sie können auch in der Luft nachgewiesen werden und so zur Langzeitbelastung in Innenräumen beitragen. Zu den besonders giftigen schwerflüchtigen Schadstoffen gehören auch die polychlorierten Biphenyle (PCB) in älteren Parkettversiegelungen und Fugenmassen und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in der Teerklebermasse unter vielen alten Parkettböden, PVC-Böden und Fliesen. Die wichtigsten Wirkungen bei chronischen Innenraumbelastungen äußern sich in Schädigungen einzelner Organe, des Nervensystems und in erhöhter Krebswahrscheinlichkeit. Zahlreiche Schadstoffe rufen hormonähnliche Wirkungen im Organismus hervor. BAUBIOLOGISCHE MESSTECHNIK Bei Untersuchungen stehen neben der gründlichen Bestandsaufnahme und Erfassung von Verdachtsmomenten (je nach Haustyp, Ausstattung und Baujahr) die Staub- und Materialprobe mit anschließender Fachlaboranalyse im Vordergrund. Weiterhin kommen auch Luft- und Wischproben in Frage. Viele schwerflüchtige Schadstoffe reichern sich im Hausstaub an und liefern Hinweise auf Innenraumquellen. Mit Materialproben werden die Quellen zugeordnet und über die Luftmessungen sowie Wischproben von Oberflächen werden Sanierungs- oder Richtwertkontrollen durchgeführt. Angebote zu Pestiziden und anderen schwerflüchtigen Schadstoffen  weitere Informationen zu Pestiziden und anderen schwerflüchtigen Schadstoffen  Folgende Vorträge und Veröffentlichungen stehen auch als download zur Verfügung: Haumann Th.; "PAK - ist mehr als Benzo(a)pyren"  In: Tagungsband zum Kongressprogramm DCONex, 19. und 20. Mai 2011 in Augsburg Haumann Th.; "Versteckte Schadstoffe im Baualltag – Bau- und Montageschäume" In: Tagungsband zum 3. Deutschen Forum Innenraumhygiene, 15. + 16.02.2011 in Essen Haumann Th.; "PVC – die unsichtbare Gefahr, Vorsicht bei alten Bodenbelägen" NATURARZT Heft Nr. 12/06. Haumann, Th. und Thumulla, J.; "Semi Volatile Organochemicals in Indoor Environment - Chlorinated Phosphorus and Organotin Compounds in Material und House Dust Samples"  In: Tagungsband "Indoor Air 2002" 9th International Conference on Indoor Air Quality and Climate, Monterey, CA, USA, 30. Juni - 5. Juli 2002, Proceedings, S. 865 - 870.
Sachverständigenbüro für Umweltanalytik  und Baubiologie, Essen Dr. rer. nat. Thomas Haumann Diplom-Chemiker,   Baubiologe IBN, VDB zert. Radon-Fachperson  Am Ruhrstein 59 D-45133 Essen   Tel:  +49 201 615 9862   Fax: +49 201 615 9863 thomas.haumann@gmx.net www.drhaumann.de Innenraumschadstoffe Radon und Radioaktivität Feuchte und Schimmelpilze Partikel und Fasern Raumklima und Gerüche Elektromagnetische Felder und Wellen Untersuchungen Beratung Gutachten Fortbildung Vorträge Forschung Mitgliedschaften: Fachverband für Strahlenschutz e.V. Verband Baubiologie e.V. Berufsverband Deutscher Baubiologen, VDB e.V.
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